16723 Proseminar
Uta Werner
Heinrich von Kleist
Heinrich von Kleists Beitrag zur Ästhetik der Moderne zu betrachten, ist im letzten Jahrzehnt zu einer der wichtigsten Aufgaben der Kleist-Forschung avanciert.
Das Seminar wird versuchen, anhand ausgewählter Erzählungen und Prosatexte, verschiedene Wege zu beschreiten, die die Modernität von Kleists Sprache ins Auge fassen und begründen könnten. Dabei sollen vor allem der Zusammenhang von Syntax und Sinnstiftung, die Darstellungstechniken sowie Fragen nach einer textuellen Durchkreuzung von Lesererwartungen im Vordergrund stehen.
ZUR VORBEREITUNG:
- Helmut Sembdner (Hrsg.): Heinrich von Kleist. Sämtliche Werke und Briefe. 2 Bände (dtv).
- [bzw.: H. v. K.: Interpretationen. Kleists Erzählungen.
Stuttgart (reclam 8232) 1984].
- Walter Hinderer (Hrsg.): Sämtliche Erzählungen und andere Prosa.
Stuttgart (reclam 17505) 1998.
- Gerhard Neumann (Hrsg.): Heinrich von Kleist. Kriegsfall - Rechtsfall - Sündenfall.
Freiburg im Breisgau 1994.
- David E. Wellbery (Hrsg.): Positionen der Literaturwissenschaft. Acht Modellanalysen am Beispiel von Kleist.
München 1985.