Nachtrag Proseminar 1
Geld und Ökonomie bei Goethe:
Faust, Wahlverwandtschaften und Wilhelm Meister
Goethe war nicht nur als Weimarer Politiker praktisch mit Fragen ökonomischer Organisation befaßt. Auch in seinen literarischen Werken finden sich zahlreiche ökonomische Diskurse. Das Seminar beabsichtigt neben der Goethe-Lektüre eine Einführung in das diskursanalytische Feld literarischer Ökonomik anhand einer Reihe ausgewählter Sekundärliteraturtexte.
Im Mittelpunkt soll dabei Faust I und II stehen. Zum Semesterende hin wollen wir noch einen Blick in die Wahlverwandtschaften und (wenn die Zeit reicht) in die Wilhelm Meister-Romane werfen. Die vorgeschlagenen literaturwissenschaftlich-ökonomischen Analysetexte sind u.a. von Mattenklott, Hamacher, Schlaffer, Hörisch, Shell, Metscher, Binswanger und Vogl.
Teilnahmevorraussetzung ist die Bereitschaft zu 30-40 Seiten wöchentlicher Aufsatz-Lektüre sowie Kenntnis oder baldige Lektüre von Faust I und II.
Zur EINFÜHRUNG in das Literatur-Ökonomie-Thema empfohlen: Jochen Hörisch: Kopf oder Zahl. Zur Poesie des Geldes. S. 11-49.
In der AVL-Bibliothek wird ein Semesterapparat und ein Seminarordner mit Kopiervorlagen eingerichtet.