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16458 Hauptseminar
Literatur der Dinge (Stifter, Rilke, Ponge, Bellmer, Gertrude Stein)
Formen, Farben und Materialien gehören zum Grundbestand ästhetischer Einbildungskraft. Neben Tieren und Pflanzen, anderen Zeugen der kreatürlichen Welt als der menschlichen, heischen die Dinge nach Aufmerksamkeit. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts emanzipieren sie sich und führen zunehmend ein anorganisches Eigenleben. Spätestens seitdem gibt es eine Poetik der Dinge. Das Seminar fragt nach deren historischem und theoretischem Ort.
Literatur:
- Neuer Berliner Kunstverein (Hrsg.): Metamorphose des Dinges. Kunst und Antikunst 1910-1970. Brüssel 1971,
darin:
- Werner Haftmann: Das Ding und seine Verwandlung Zur Vorgeschichte der zeitgenössischen Auffassung vom Gegenstand.
- Francois Mathey: Das Ding im Kubismus.
- Franco Russoli: Der Gegenstand in der Poetik des Futurismus und der Pittura Metafisica.
- Jörn Merkert: Dada und das Ding.
- John Russel: Der surrealistische Gegenstand.
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