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Jörg Lehmann

Hate Speech in the Media: Challenges for Jurisdiction and Journalism

Do 10.00-12.00 Uhr
JK 26/101 (Achtung Raumänderung!)

Beginn: 18. Oktober 2007

Die Debatte um die Regulierung von diskrimierendem, verletzendem und menschenverachtendem Sprechen begann in den USA und hat mittlerweile Europa erreicht. Mehrere europäische Staaten erörtern Gesetzesentwürfe, die ein Verbot der Holocaust-Leugnung und der Negation des Existenzrechts Israels vorsehen. Angesichts der Aufmerksamkeit, die Personen wie Osama bin Laden, Hassan Nasrallah und Mahmud Ahmedinedschad in den Medien gewidmet wird, erscheinen solche Entwürfe allerdings als ungeeignet und wenig effektiv, ganz zu schweigen von der Proliferation von „hate speech“ im Internet. Die Übung wird eine Einführung in sprachtheoretische Entwürfe (Sprechakttheorie, Dekonstruktion) zu „hate speech“ bieten, mehrere Beispiele analysieren und die Möglichkeiten und Grenzen journalistischen Umgangs mit „hate speech“ aufzeigen.

Der Seminarplan steht hier zum Download bereit (aktualisiert am 15.01.08) .

Literaturhinweise:
Marwan Abou-Taam, Ruth Bigalke (Hrsg.): Die Reden des Osama bin Laden, München 2006.
Judith Butler: Hass spricht. Zur Politik des Performativen, Berlin 1998.
Mari J. Matsuda, Charles R. Lawrence III, Richard Delgado, Kimberle Williams Crenshaw (Hrsgg.): Words that Wound: Critical Race Theory, Assaultive Speech, and the First Amendment, Boulder / Colorado 1993.

 


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