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(16 412) HS
Armen Avanessian, Jan Völker
Das ästhetische Regime der Moderne nach Jacques Rancière
Mo 16.00-18.00 Uhr
J 30/109 (Bei J 30/109 und JK 30/109 handelt es sich um denselben Raum.)
Beginn: 15. Oktober 2007
Mit dem régime esthétique beschreibt Jacques Rancière eine spezifische historische Konfiguration, die in dem Zeitraum von ca. 1800 bis heute der Sphäre der Kunst eine herausragende Rolle im gesamtgesellschaftlichen Gefüge zuschreibt. Der Kunst kommt innerhalb der allgemeinen Macht- und Sinnstrukturen die Möglichkeit zu, innerhalb dieser Regelungen etwas anderes aufscheinen zu lassen: Das Moment einer virtuellen Gemeinschaft der Gleichen. Politik und Ästhetik, so eine der Hauptthesen Rancières, sind in diesem régime wesentlich miteinander verknüpft. Es wird im Seminar darum gehen, diese Verknüpfung systematisch zu untersuchen und dabei die Thesen Rancières zum régime esthétique im Zusammenhang seines politischen Denkens zu klären. Dieser Ansatz ist auch im Kontext anderer zeitgenössischer Philosophien (Alain Badiou, Gilles Deleuze) zu diskutieren. Gelesen werden Passagen aus mehreren, auch früheren, Schriften Rancières sowie Ausschnitte zentraler Texte der Frühphase des régime esthétique um 1800.
Seminarteilnehmer, die die erste Sitzung verpasst haben, erhalten einen Seminarplan und weitere Unterlagen auf Anfrage von den Dozenten (armen.avanessian@gmx.net, jvoelker@zedat.fu-berlin.de).
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