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13601 Vorlesung
Werner Busch
Goya
Goyas Rolle als einer der Begründer der Moderne ist nur zu verstehen, wenn zugleich seine lebenslange Auseinandersetzung mit der Kunsttradition in den Blick gerät. Das 'Neue' an Goya zeigt sich primär in einer Transformation des 'Alten', zu dem allerdings eine grundsätzliche Differenz erfahren wird. Im Gegensatz zum 'Alten' ist das 'Neue' ohne wirkliche Verbindlichkeit. Positive Welterklärung scheint vor den Erfahrungen der Gegenwart nicht mehr möglich.
Die Vorlesung verfolgt diesen Prozeß der Transformation und begreift ihn als einen Prozeß einer radikalen Veränderung der Kunstsprache.
EINFÜHRENDE LITERATUR:
- Kat. Ausst.: Goya, Das Zeitalter der Revolutionen. Hamburger Kunsthalle.
München 1980.
- Jutta Held: Goya. (= rowohlts monographien).
Reinbek bei Hamburg 1980.
- Fred Licht: Goya, Beginn der modernen Malerei.
Düsseldorf 1985.
- Kat.Ausst.: Goya and the Spirit of Enlightenment. Madrid-Boston-New York.
Boston 1989.
- Gerlinde Volland: Männermacht und Frauenopfer, Sexualität und Gewalt bei Goya.
Berlin 1993.
- Kat.Ausst.: Truth and Phantasy Goya, The small paintings. Madrid, London.
Chicago 1994.
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