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52442 Vorlesung

Dieter Ingenschay

Der spanische Roman seit dem Bürgerkrieg


Ziel der Vorlesung ist es, die Geschichte des span. Romans seit ca. 1940 aufzurollen. Drei große Themenkomplexe stehen dabei im Vordergrund:

  1. die sog. 'novela social' und die 'novela tremendista' (C.J. Cela: La familia de Pascual Duarte, C. Laforet: Nada) der 40er und 50er Jahre
  2. die ersten Innovationsbemühungen im Romandiskurs der 60er Jahre (insbes. L. Martin-Santos: Tiempo de silencio, J. Goytisolo: Señas de Identidad und das Werk von G. Torrene Ballester)
  3. der Roman des Postfrankismus.

Letzterem gilt - in der 2. Hälfte der Vorlesung - das Hauptaugenmerk. Neben den 'großen' zeitgenössischen Romanciers (Cela, J. Goytisolo, E. Mendoza, J. Marías) werden 'Sonderformen' eingehender betrachtet wie

  • Kriminalroman (M. Vázquez Montalbán, J. Madrid)
  • von Frauen verfaßte Romane (A.M. Matute, R. Montero, S. Puértolas, A. Garcia Morales. A Grandes)
  • novela gay (L.A. de Villena, E. Mendicutti, J. Goytisolo)
  • Romane der postmovida (M.A. Mañas, R. Loriga).

Eine Bibliographie mit den Angaben der behandelten Werke samt der relevanten Sekundärliteratur wird gegen Ende der Vorlesung ausgegeben.


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