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13502 Vorlesung

Werner Busch

Kunst und Naturwissenschaften im 18. Jahrhundert


Man macht es sich zu leicht, wenn man im aufgeklärten 18. Jahrhundert allein einen breiten Wissensfortschritt sieht, der das Wissen der Verfügung der Religion entzieht und die Empirie an sich feiert. Die Ausdifferenzierung der Wissenschaften in zahlreiche Einzeldisziplinen scheint kein ganzheitliches Weltbild mehr zuzulassen.

Wie wird dieser als hochgradig verunsichernd empfundene Verlust kompensiert, welche Rolle spielt dabei die Kunst? Kann sie der Säkularisierung durch Verwissenschaftlichung folgen, setzt sie ihr etwas entgegen? Schafft sie Bilder, die den radikalen Wandel verträglich oder verständlich machen können?

Die Konsequenzen für die Kunst sind anhand folgender Disziplinen zu verfolgen: Geologie, Meteorologie, Physik/Chemie, Geometrie/Perspektive, Medizin/Psychologie.

Einführende Literatur:

  • Thomas L. Hankins: Science and the Enlightenment. (= Cambridge History of Science).
    5Cambridge etc. (TB der Cambridge University Press) 1989.


  • Wolf Lepenies: Das Ende der Naturgeschichte.
    München 1976.


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