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13531 Hauptseminar

Werner Busch

Das Unklassische. Der Gegenentwurf zum Klassischen vom 16. bis zum 19. Jahrhundert


Die Tradition des Klassischen ist in den verschiedensten Zusammenhängen verfolgt worden, die des Unklassischen nicht. Der primäre Grund: Das Klassische beruht auf dem Boden einer idealistisch normativen Kunsttheorie, die über Jahrhunderte in Variationen Gültigkeit besaß, das Unklassische hat keine eigentliche Theorie. Es steht in Daueropposition zum Klassischen.

Dennoch hat es eine eigene Tradition: von Tizian über Caravaggio, Rembrandt, Hogarth, Gainsborough oder Constable. Im 19. Jahrhundert wird das Verhältnis von ’Idealisten’ und ’Realisten’, als welche die Unklassischen gelten, neu bedacht, der alte Antagonismus beginnt sich aufzulösen. Bis hierher soll die Geschichte exemplarisch verfolgt werden.

Literatur zur theoretischen Basis:

  • Werner Busch: "Klassizismus".
    in: Historisches Wörterbuch der Rhetorik. Herausgegeben von Gert Ueding. Band 4.
    Tübingen 1998, Spalte 1070 - 1081.


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