16535 Hauptseminar
Jüdische Subtexte in der europäischen Moderne
Die Kernfrage des Seminars soll sein: In welcher Weise hat die jüdische Tradition Spuren in der Literatur hinterlassen, und inwiefern kann die Kenntnis der jüdischen Quellen (wie Torah, Talmud, Kabbalah etc.) zusätzliche Deutungsmöglichkeiten der Texte ermöglichen?
Untersucht werden u.a. folgende Autoren: Samuel Agnon, Bruno Schulz, Joseph Roth, Paul Celan, Osip Mandelstam, Isaak Babel. Dabei wird es nicht nur um die Herausarbeitung von Interferenzen, sondern auch um intertextuelle Bezüge gehen.
Das Seminar richtet sich an die Studierenden der AVL und der Slavistik. Bedingungen für die Scheinvergabe sind regelmäßige und aktive Teilnahme, schriftlich ausgearbeitetes Referat oder Hausarbeit.