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52691 Proseminar
Versteinerungen. Die Zügelung des Ephemeren in der Literatur der Romantik
Die Romantik gilt als Epoche wuchernder Phantastik, entgrenzender Bewegung, transgressiver Bewußtseinszustände, die kaum stillzustellende semantische, mediale und phänomenale Oszillationen provozieren. Das PS sucht nun dementgegengesetzt in der Literatur der Romantik poetische, dramatische und narrative Strategien der Zementierung, wie z.B. szenisches Erstarren, rhetorische Blockaden, performative Lähmung zu beobachten.
Von zentralem Erkenntnisinteresse wird dabei sein, wie sich die Möglichkeiten eines Innehaltens des Textes als Kippfigur zwischen ostentativer Präsenz des Artefakts und seinem mortifizierendem Regress bis zur De-Realisierung verhält.
Nicht in ihrem ätherisch sich verflüchtigenden, sondern in ihrem festen Aggregatzustand werden u.a. folgende Materien betrachtet: Puškins Mednyj vsadnik, Kamennyj gost' und Ja pamjatnik sebe vozdvig nerukotvornyj, Lermontovs Demon, Vozdušnyj korabl', Portet, Smert', Plennyj rycar'.
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