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16436 Vorlesung
Weltliteratur und Globalisierung
Dienstag, 14-16 Uhr Habelschwerdter Allee 45, KL 32/123
Beginn: 25. Oktober 2005 (Änderung)
Ich beschwöre Sie, es für möglich zu halten, dass alles, was wir als Weltliteratur' kennen, eine ganze vorläufige Trostlosigkeit ist, die großen Dinge sind noch überall geheim und Schätze, schrieb der Hessische Nomade, Wanderschriftsteller und große Epistolograph Jürgen von der Wense an seinen Freund, den Komponisten Ernst Krenek.
Was als Weltliteratur zu gelten hat und wie Begriff und Geschichte dieses literarischen Corpus sich seit dem 18. Jahrhundert bis heute verändert haben, ist Thema dieser Vorlesung. Sie schließt Fragen nach dem Literaturbegriff und der Kanonbildung, dem Verhältnis von Regional-, National- und Weltliteratur ebenso ein, wie solche nach den Voraussetzungen, Bedingungen und Folgen für die Literaturverhältnisse im Zeichen der Globalisierung.
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