Amit Chaudhuri
Amit Chaudhuri wurde 1962 in Calcutta geboren und verbrachte seine Kindheit in Bombay. Er studierte Englisch und Critical Theory am University College und schloss dort seinen Bachelor mit Auszeichnung ab um dann als Stipendiat am Balliol College in Oxford die Doktorwürde zu erlangen. Seine Dissertation trägt den Titel D.H. Lawrence and 'Difference': Postcoloniality and the Poetry of the Present.
1992 bis 1995 arbeitete er als Creative Arts Fellow am Wolfson College in Oxford, 1995 bis 1999 als Special Research Fellow in Cambridge, wo er an der Fakultät für Englische Philologie Kurse zur englischsprachigen und internationalen Literatur gab. Er hielt zahlreiche Vorträge an verschiedenen Universitäten, neben Oxford und Cambridge u.a. in Berkeley, an der University of Chicago und an der Penn State University. Zuletzt unterrichtete er auch im Wintersemester 2002 an der School of the Arts der Columbia University.
Neben seiner schriftstellerischen und akademischen Arbeit widmet Amit Chaudhuri sich vor allem der traditionellen, nord-indischen Musik. Als Sänger und Musiker trat er bereits auf vielen internationalen Bühnen auf, u.a. auch auf dem Welt-Sozial-Forum in Bombay. In seinem neuesten Projekt THIS IS NOT FUSION versucht er die traditionellen Linien europäischer und indischer Musik so aufeinander zu beziehen, dass daraus eine musikalische Sprache entsteht, die sich als Vermittlung, als Einstiegspunkt für die Entdeckung der jeweils anderen Kultur versteht.
- Betty Trask Award, Society of Authors (1991)
- Commonwealth Writers Prize, für das beste Erstlingswerk (1991)
- Encore Prize, Society of Authors (1993)
- Southern Arts Literature Prize (1993)
- Los Angeles Times Book Award for Fiction (2000)
- Sahitya Akademi Award (2002)
- A New World, New York, 2002.
- Real Time, New York, London, Delhi, 2002.
- DH Lawrence and 'Difference': Postcoloniality and the Poetry of the Present, mit einem Vorwort von Tom Paulin, Oxford, 2003.
- In Parenthesis: Essays on Literature and Culture, Veröffentlichung in Kürze.
- 03.11. 2005, caféschaubuehne, Lehniner Platz, 21 Uhr
Der 1962 geborene indische Romancier und Kritiker Amit Chaudhuri gilt als
einer der bedeutendsten zeitgenössischen Schriftsteller seines Landes.
In seinen Werken beschreibt er das Gegenwartsleben in den Metropolen
Südindiens, Bombay und Kalkutta wie kein anderer. Im nachtcafé liest er aus
»Eine seltsame und erhabene Adresse« und »Betörungen und fromme Lügen«.
In Zusammenarbeit mit dem Veranstaltungsforum der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck.
Eine Veranstaltung der Schaubühne am Lehniner Platz und des Forums Goethe-Institut.
Eintritt frei.
- Es stehen noch keine Termine fest.
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