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Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin
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Forschung


Laufende Forschungsprojekte

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Abgeschlossene Forschungsprojekte

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Forschungsprojekte

Die nicht mehr neuen Menschen. Fiktionalisierung von Individualität im postsowjetischen Film und Roman.
DFG-Projekt

Das Forschungsvorhaben will fiktionale Individualitätsentwürfe in postsowjetischen Filmen und Romanen (seit ca. 1990) untersuchen. Eine Aktualität des Individuellen zeichnet sich ab gegenüber einer doppelten historischen Kontrastfolie: erstens gegenüber der Ideologie eines kollektivistischen Geschichtssubjekts nach Maßgabe der sowjetischen Utopie des "neuen Menschen" (in der stalinistischen Epoche), und zweitens gegenüber dem postmodern geprägten Zerfall von Kategorien der Identität (in der spätsowjetischen Fiktion der siebziger und achtziger Jahre). Das Projekt stellt a) die systematische Frage nach der Funktion fiktionaler Erfahrung für die Konstituierung von Individualität und b) die historische Frage nach der veränderlichen Form und Relevanz fiktional modellierter Individualität. Der Bedingungszusammenhang von Fiktionalität und Individualität soll dabei nicht im 'entlarvenden' Sinne, d. h. im dekonstruktivistischen Geiste eines Verdachts in den Illusionscharakter der Individualität betrachtet werden. Vielmehr soll ein offensives Konzept fiktionalisierter Individualität entwickelt werden, das gerade deren Modell- und Konstruktcharakter als einen produktiven Faktor für eine Diskurs- und Erfahrungsgeschichte des Individuums begreift. Drei Kategorien sollen diesen Bedingungszusammenhang erhellen: 1) Perspektive als Voraussetzung sowohl von fiktionaler Weltmodellierung als auch von Individualitätserfahrung, 2) Körper als figurativer Träger fiktionaler Handlungsinstanzen und als leibliche Erfahrungsmatrix, 3) Gesicht als privilegierte Wahrnehmungs- und Ausdruckszone.

Laufzeit:   Oktober 2006 - September 2009
Projektleitung:   Prof. Dr. Georg Witte
Adresse:   Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
DFG-Projekt: "Die nicht mehr neuen Menschen"
Freie Universität Berlin
Habelschwerdter Allee 45
D-14195 Berlin

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Grenzen von Geschlecht – Praktiken, Räume, symbolische Formen
Teilprojekt B 4 im Sfb „Kulturen des Performativen“

Das Teilprojekt führt in zwei Unterprojekten Forschungen weiter, die bisher unter dem Titel „Erzähltes Geschlecht – Unendliche Geschichten in der erotisch-Ästhetischen Kultur des letzten Jahrhundertdrittels“ standen. Der neue Titel entspricht dem Zurücktreten von Fragestellungen der Erzählkunst zugunsten einer ästhetischen, medientheoretischen und empirischen Orientierung. UP 1 (Gert Mattenklott) setzt die Forschungen über Jan Fabre fort, verlagert sein Zentrum aber aus dem Projektzusammenhang B4 hinaus auf den neuen Sfb-Schwerpunkt 1 (Subjekt, Körper Macht). Während im UP 3 (Volker Woltersdorff) im vorangegangenen Bewilligungszeitraum das theoretische Fundament für die Analyse subkultureller Ästhetiken erarbeitet wurde, werden im folgenden eine spezifische Subkultur (die sadomasochistische) und ihre ästhetische Produktion herausgegriffen und ihre Inszenierungen unter dem Aspekt von Macht, Gewalt und Geschlecht diskursanalytisch und empirisch untersucht. Beschränkte sich das Analysematerial bislang auf Diskurse, sollen nun außerdem körperliche und materielle Praxen einbezogen werden. Das erlaubt einen Forschungszugriff auf die diskursiv schwer fassliche pathische Seite von Performativität. Das UP 3 ist künftig ebenfalls dem Schwerpunkt 1 zugeordnet.

Das Teilprojekt vollzieht den transmedial erweiterten Literaturbegriff der Philologien mit. So behält die bereits im letzten Antragszeitraum gewählte Orientierung auf andere figurative Künste, Medien und Performances ihre Gültigkeit. Beibehalten werden auch die bisherigen Leitfragen: Welche neuen performativen Phänomene sind im Zuge der kritischen Auseinandersetzung mit der symbolischen und diskursiven Ordnung der Sex-Gender-Matrix entstanden; welche Strategien kommen in den verschiedenen Geschlechterdiskursen, Identitätspolitiken und Ästhetiken zur Anwendung; welche besondere Bedeutung haben in diesem Zusammenhang Medienwahl und -mischung? Neu ist die ausdrückliche Frage nach den raumzeitlichen Parametern, den Bedingungen interaktiver Bedeutungskonstitution und der Charakteristik ästhetischer Performanz im Sinn symbolischer Handlungen in Subkulturen.

Laufzeit:   1. Januar 2005 bis 31. Dezember 2007
Sprecherin des Sfb:   Prof. Dr. Erika Fischer-Lichte
Projektleitung:   Prof. Dr. Gert Mattenklott
 
Adresse:   Teilprojekt B 4: „Grenzen von Geschlecht“
Sfb „Kulturen des Performativen“
Grunewaldstraße 35
D-12165 Berlin
Tel.:   Sfb-Sekretariat:   ++ 49 / 30 / 838-503 24
Projekt: ++ 49 / 30 / 838-503 61
Website des Sfb: http://www.sfb-performativ.de

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Rhetorik der Immunität – Das Jahrhundert des unempfindsamen Textes
VW-Nachwuchsgruppe

Laufzeit:   1. März 2003 bis 29. Februar 2008
Leitung:   Dr. Martin v. Koppenfels
 
Adresse:   Nachwuchsgruppe „Rhetorik der Immunität“
Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
Freie Universität Berlin
Habelschwerdter Allee 45
D-14195 Berlin
Tel.:   ++ 49 / 30 / 838-523 70
Fax: ++ 49 / 30 / 838-546 19
E-Mail: koppenfe@zedat.fu-berlin.de

Projekte:
  • Dr. Martin v. Koppenfels: „Entziehung der Gefühle. Zur Affektpolitik des Romans nach Flaubert“.
  • Dr. Jana Ziganke: „Das Wundmal der Dummheit“.
  • Jenny Willner: „Sprachwechsel als Strategie der Immunisierung“.
  • Johannes Türk (Mitarbeiter bis 2006): „Immunität: Archäologie eines medizinhistorischen Paradigmas der Moderne“.
Ausführliche Informationen: http://www.immunitaet.complit.fu-berlin.de.
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Gegenstandslosigkeit als Herausforderung ästhetischer Erfahrung
Teilprojekt A 4 im Sfb „Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste“

Laufzeit:   1. Januar 2003 bis 31. Dezember 2006
Sprecher des Sfb:   Prof. Dr. Werner Busch
Projektleitung:   Prof. Dr. Georg Witte
 
Adresse:   Teilprojekt A 4: „Gegenstandslosigkeit als Herausforderung ästhetischer Erfahrung“
Sfb „Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste“
Altensteinstraße 2-4
D-14195 Berlin
Tel.:   ++ 49 / 30 / 838-574 00
Fax: ++ 49 / 30 / 838-574 10
E-Mail: sfb626@zedat.fu-berlin.de
Website des Sfb: http://www.sfb626.de

Konferenz: Unterprojekte:
  • Prof. Dr. Georg Witte unter Mitarbeit von Anke Hennig: „Gegenstandslosigkeit und Artefaktskepsis: Avantgardistische und postavantgardistische Ikonoklasmen“.
  • Dr. Brigitte Obermayr: „Freitode der Literatur: Eine Ästhetik des Intransitiven in gegenstandsloser Textualität“.
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Dementis ästhetischer Erfahrung
Teilprojekt A 5 im Sfb „Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste“

Laufzeit:   1. Januar 2003 bis 31. Dezember 2006
Sprecher des Sfb:   Prof. Dr. Werner Busch
Projektleitung:   Prof. Dr. Gert Mattenklott
 
Adresse:   Teilprojekt A 5: „Dementis ästhetischer Erfahrung“
Sfb „Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste“
Altensteinstraße 2-4
D-14195 Berlin
Tel.:   ++ 49 / 30 / 838-574 00
Fax: ++ 49 / 30 / 838-574 10
E-Mail: sfb626@zedat.fu-berlin.de
Website des Sfb: http://www.sfb626.de

Unterprojekte:
  • Dr. Dirck Linck: „Eine Poetik des Abfalls: Die (Nicht-)Literatur der deutschen Beat- und Pop-Literatur“.
  • Rainer Falk: „Ästhetische Erfahrung und Editionsphilologie“.
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Die Spezifik der ästhetischen Erfahrung des Wortkunstwerks
Teilprojekt B 1 im Sfb „Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste“

Laufzeit:   1. Januar 2003 bis 31. Dezember 2006
Sprecher des Sfb:   Prof. Dr. Werner Busch
Projektleitung:   Prof. Dr. Joachim Küpper
 
Adresse:   Teilprojekt B 1: „Die Spezifik der ästhetischen Erfahrung des Wortkunstwerks“
Sfb „Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste“
Altensteinstraße 2-4
D-14195 Berlin
Tel.:   ++ 49 / 30 / 838-574 00
Fax: ++ 49 / 30 / 838-574 10
E-Mail: sfb626@zedat.fu-berlin.de
Website des Sfb: http://www.sfb626.de

Unterprojekt:
  • Steffi Rentsch: „Text-Bild-Relation in der Kunst des 20. Jahrhunderts“.
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Erzähltes Geschlecht
Teilprojekt B 4 im Sfb „Kulturen des Performativen“

Das Projekt untersucht in drei Schwerpunkten – Geschichte, Medienästhetik und Identitätspolitik – ästhetische Phänomene und kulturelle Praktiken, die mit der performativen Erzeugung von Geschlecht und Sexualität verbunden sind. Der Schwerpunkt der drei Unterprojekte (von Prof. Dr. Gert Mattenklott, Dr. Annette Jael Lehmann und Volker Woltersdorff) liegt im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts. Performance und Performativität werden als Schlüsselbegriffe der Konstruktion und Dekonstruktion von geschlechtlichen und sexuellen Identitäten angesehen und unter historischen, ästhetischen sowie medien- und kulturtheoretischen Aspekten ausdifferenziert.

Die Projekte besitzen daher zwar einen medien- und literaturwissenschaftlichen Schwerpunkt, beziehen sich aber verstärkt auf die Vielfalt figurativer Künste, um auch der Entwicklung in den neueren Medien sowie deren Verschleifung untereinander Rechnung zu tragen. Die Leitfragen lauten: Welche neuen performativen Phänomene entstehen im Diskursgetümmel der Sex-Gender-Matrix? Welche Strategien kommen in den verschiedenen Genderdiskursen, Identitätspolitiken und Ästhetiken zur Anwendung? Welche besondere Bedeutung haben in diesem Zusammenhang Medienwahl und Medienmischung?

Laufzeit:   1. Januar 1999 bis 31. Dezember 2004
Sprecherin des Sfb:   Prof. Dr. Erika Fischer-Lichte
Projektleitung:   Prof. Dr. Gert Mattenklott
 
Adresse:   Teilprojekt B 4: „Erzähltes Geschlecht“
Sfb „Kulturen des Performativen“
Grunewaldstraße 35
D-12165 Berlin
Tel.:   Sfb-Sekretariat:   ++ 49 / 30 / 838-503 24
Projekt: ++ 49 / 30 / 838-503 61
Website des Sfb: http://www.sfb-performativ.de

Unterprojekte:
  • Dr. Annette Jael Lehmann: „Zur Relation von Performativität, Narrativität und Multimedialität in den figurativen Künsten von den siebziger Jahren bis zur Gegenwart“.
  • Volker Woltersdorff: „‚Rebellieren mit Stil‘ – Zur Theorie performativer Strategien in Subkulturen“.
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Makom – Ort und Orte im Judentum
Graduiertenkolleg an der Universität Potsdam – gefördert von der DFG und vom Land Brandenburg

Ziel des seit April 2001 laufenden interuniversitären und interdisziplinären Graduiertenkollegs ist die Erforschung der Veränderung von Ortsbezügen und -konstruktionen im europäischen Judentum seit der Aufklärung. Diese wandeln sich vom 18. bis zum 20. Jahrhundert durch Prozesse der Urbanisierung, Modernisierung und Säkularisierung sowie durch Emanzipation und Migration grundlegend und rasant. Die Untersuchung der steten Neukonstruktion und Rekonstruktion von Bildern und Erfahrungen von heiligem und unheiligem Ort, Stadt und Land, jüdischem Stetl und Kultur der Großstadt, von Ent-Wurzelung, Mobilität und Migration in religiösen, literarischen, philosophischen, politischen, journalistischen und filmischen Dokumenten ist das Anliegen der entstehenden Arbeiten.

Das Forschungs- und Studienprogramm basiert auf der Zusammenarbeit der verschiedenen fachspezifischen Ansätze und bezieht Fragestellungen und Methoden der „Jewish Cultural Studies“, der „Gender Studies“ sowie der Antisemitismusforschung ein. Am Kolleg beteiligt sind 8 Hochschullehrer, 16 Doktoranden und 2 Habilitanden. Ein Teilprojekt, das von Prof. Dr. Gert Mattenklott betreut wird, beschäftigt sich mit Darstellung und Funktion der Stadt Jerusalem in epischen Texten der deutsch-jüdischen Literatur zwischen 1848 und 1948.

Laufzeit:   1. April 2001 bis 31. März 2007
Sprecher:   Prof. Dr. Julius H. Schoeps
Koordinatorin:   Dr. Kerstin Armborst
 
Adresse:   Graduiertenkolleg „Makom – Ort und Orte im Judentum“
Universität Potsdam
Historisches Institut
Am Neuen Palais
D-14469 Potsdam
Tel.:   ++ 49 / 331 / 977-140 7
Fax: ++ 49 / 331 / 977-116 8
E-Mail: armborst@rz.uni-potsdam.de
 
Ansprechpartner/in AVL:   Prof. Dr. Gert Mattenklott
Stefanie Leuenberger, stefleu@gmx.ch

Konferenz:
  • Der Ort des Judentums in der Gegenwart, 1989-2002. Place and Space in Modern Jewish Experience.
    Internationale Konferenz, veranstaltet vom Graduiertenkolleg „Makom – Ort und Orte im Judentum“ an der Universität Potsdam, 2.-5. Juni 2002.
Teilprojekt:
  • Stefanie Leuenberger: „Jerusalem als ideale Stadt in der deutsch-jüdischen Erzählliteratur von 1848 bis 1948“.
Aktuelle Ringvorlesung: http://www.makom-potsdam.de/1024/ringvorlesung.htm.

Ausführliche Informationen: http://www.makom-potsdam.de.
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Praxis und Theorie des künstlerischen Schaffensprozesses
Graduiertenkolleg an der Universität der Künste Berlin

Laufzeit:   seit 1998
Sprecherin:   Prof. Dr. Gundel Mattenklott
Postdoktorand:   Dr. Toni Bernhart
Koordinatorin:   Dr. Maria Zinfert
 
Adresse:   Graduiertenkolleg „Praxis und Theorie des künstlerischen Schaffensprozesses“
Universität der Künste Berlin
Straße des 17. Juni 118
D-10623 Berlin
Tel.:   ++ 49 / 30 / 3185 - 2817
Fax: ++ 49 / 30 / 3185 - 2007
E-Mail: gradu@udk-berlin.de
 
Ansprechpartner AVL:   Prof. Dr. Gert Mattenklott

Veröffentlichungen:
  • Gundel Mattenklott und Friedrich Weltzien (Hg.): Entwerfen und Entwurf. Praxis und Theorie des künstlerischen Schaffensprozesses.
    Berlin (Reimer) 2003.
  • Friedrich Weltzien und Amrei Volkmann (Hg.): Modelle künstlerischer Produktion. Architektur, Kunst, Literatur, Philosophie, Tanz.
    Berlin (Reimer) 2003.
  • Andreas Haus, Franck Hofmann und Änne Söll (Hg.): Material im Prozess. Strategien ästhetischer Produktivität.
    Berlin (Reimer) 2000.
  • Ingo Kottkamp, Constanze von Marlin, Martin Peschken und Friedrich Weltzien (Hg.): Berliner Index. Essays zum künstlerischen Schaffensprozess.
Tagungen:
  • 2. Juli 2004: „Stellen – Legen – Hängen“.
  • 22.-25. Mai 2003: „Momente im Prozess: Zeitlichkeit in der künsterlischen Produktion“.
  • 1.-3. März 2002: „Ästhetische Erfahrung in der Kindheit“.
  • 10.-13. Februar 2000: „Die Bedeutung des Materials im künstlerischen Schaffensprozess“.
  • 19.-21. November 1999: „Material und Technik im künstlerischen Schaffensprozess“.
Teilprojekte:
  • Philipp Mehne: „Bildung versus Self-Reliance? Ästhetische Bildung und Selbstkonzeption bei Goethe und Emerson“.
  • Benjamin Meyer-Krahmer: „Das Munduculum von Dieter Roth – Repräsentationskritik 1967 zwischen ‚linguistic turn‘ und amerikanischer Konzeptkunst“.
  • Martin Peschken (ehemalig): „Das bildnerische Denken Erich Arendts. Darstellung der Werkgenese seines Gedicht-Zyklus Ägäis in Form einer kritischen Edition mit einem wissenschaftlichen Essay zur Produktionsästhetik“.
  • Christian Klein (ehemalig): „‚Meine Uhr ist stehengeblieben ...‘ Inszenierung und Realität eines Künstler-Lebens in Zeiten radikalen gesellschaftlichen Wandels. Untersuchung zur Biographie des Schriftstellers, Bildhauers, Malers und Graphikers Ernst Penzoldt“.
Ausführliche Informationen: http://www.udk-berlin.de.
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Körper-Inszenierungen
Graduiertenkolleg an der Freien Universität Berlin

Das seit 1. Oktober 1997 von der DFG geförderte interdisziplinäre Graduiertenkolleg untersucht Formen der Körper-Inszenierung in den verschiedenen Epochen der europäischen und auch außereuropäischen Kulturen. Dabei rückt das Kolleg die Eigendynamik körperlicher Prozesse in den Mittelpunkt des Interesses, während die bisherige Forschung den Körper vornehmlich als Einschreibefläche kultureller Werte und Normen betrachtete. Das Kolleg fragt nach der Bedeutung des Körpers für jegliche kulturelle Praxis. Forschungsschwerpunkte sind:

  • Verfahren der Inszenierung,
  • Medium der Inszenierung,
  • Körper als Materialität, Agens und symbolisches Medium in verschiedenen Inszenierungen,
  • Funktion des Körpers für die Identitätsbildung.
Laufzeit:   1. Oktober 1997 bis 31. September 2006
Sprecherin:   Prof. Dr. Erika Fischer-Lichte
Koordinator/in:   Dr. Henning Grunwald,
Dr. des. Paula Diehl,
Alma-Elisa Kittner
 
Adresse:   Graduiertenkolleg „Körper-Inszenierungen“
Institut für Theaterwissenschaft
Freie Universität Berlin
Grunewaldstraße 35
D-12165 Berlin
E-Mail: bodynet@zedat.fu-berlin.de
 
Ansprechpartner/in AVL:   Prof. Dr. Gert Mattenklott
Elisabeth Lack, elisabethlack@yahoo.de

Aus den Tagungen und Vorlesungsreihen des Kollegs sind folgende Publikationen hervorgegangen:

  • Kristiane Hasselmann, Sandra Schmidt und Cornelia Zumbusch (Hg.): Utopische Körper. Visionen künftiger Körper in Geschichte, Kunst und Gesellschaft.
    München, erscheint September 2004.
  • Gertrud Koch, Sylvia Sasse und Ludger Schwarte (Hg.): Kunst als Strafe. Zur Ästhetik der Disziplinierung.
    München 2003.
  • Kerstin Gernig (Hrsg.): Nacktheit. Ästhetische Inszenierung im Kunstvergleich.
    Köln u.a. 2002.
  • Kerstin Gernig (Hrsg.): Fremde Körper. Zur Konstruktion des Anderen in europäischen Diskursen.
    Berlin 2001.
  • Claudia Benthien und Christoph Wulf (Hg.): Körperteile. Eine kulturelle Anatomie.
    Reinbek bei Hamburg 2001.
  • Claudia Benthien (Hrsg.): Emotionalität. Zur Geschichte der Gefühle.
    Köln u.a. 2000.
  • Erika Fischer-Lichte und Anne Fleig (Hg.): Körper-Inszenierungen. Präsenz und kultureller Wandel.
    Tübingen 2000.

Teilprojekte: Ausführliche Informationen: http://www.fu-berlin.de/bodynet/.
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Einar Schleefs Tagebücher
DFG-Projekt

Der Autor, Maler und Theaterkünstler Einar Schleef (1944-2001) hatte von seiner Jugend an Tagebücher geführt. In seinem Nachlaß finden sich gewaltige Textmassen, allesamt in Form von Computer-Dateien, da Schleef seine frühen Aufzeichnungen noch zu Lebzeiten transkribierte und mit zusätzlichen teils kommentierenden, teils aus der Erinnerung ergänzten Eintragungen versah. Aus chronologisch linear geführten Tagebüchern wurden so komplexe Notizbücher mit mehreren aufeinander verweisenden Textebenen.

In Kooperation mit dem Suhrkamp Verlag sollen diese Texte – dem Wunsch des Verfassers entsprechend – der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Der zu erwartende Ertrag des Projekts besteht darin, einen bedeutenden Werkteil Schleefs für die Öffentlichkeit zu erschließen und dadurch scharfsichtige sowie sehr formulierungsstarke Einblicke in deutsch-deutsche Zeitgeschichte – in den späteren Jahrgängen mit einem besonderen Akzent auf Theatergeschichte – zugänglich zu machen.

Seit dem 1. März 2004 wird die Edition von der DFG finanziert.

Laufzeit:   bis März 2006
Projektleitung:   Prof. Dr. Winfried Menninghaus
 
Adresse:   DFG-Projekt „Einar Schleefs Tagebücher“
Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
Hüttenweg 9
D-14195 Berlin
 
Ansprechpartner/in AVL:   Prof. Dr. Winfried Menninghaus
Johannes Windrich, johannes.windrich@gmx.de
Sandra Janßen, SandraBeate@aol.com

Veröffentlichung:
  • Einar Schleef: „Tagebuch 1953-1963“. Sangershausen. Herausgegeben von Winfried Menninghaus, Wolfgang Rath und Johannes Windrich.
    Frankfurt am Main (Suhrkamp) 2004.
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Kritische Edition des Briefwechsels von Gustav Landauer
DFG-Projekt

Im Rahmen dieses Projekts werden die literarisch wertvollen und historisch-dokumentarisch aussagekräftigen Briefschaften des deutsch-jüdischen Schriftstellers und Gesellschaftstheoretikers Gustav Landauer (1870-1919) in einer kritischen Quellenedition vorgelegt. Berücksichtigt wird der gesamte erhaltene Bestand der Briefe Gustav Landauers zwischen 1900 und 1919 inklusive einer Auswahl der Familienkorrespondenz. Die Briefe werden in einer vierbändigen Ausgabe textkritisch ediert und mit wissenschaftlichem Kommentar versehen.

Laufzeit:   1. Februar 1996 bis 31. Mai 2005
Projektleitung:   Prof. Dr. Gert Mattenklott
 
Adresse:   Gustav Landauer Edition
Arbeitsstelle am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
Hüttenweg 9
D-14195 Berlin
 
Ansprechpartner:   Dr. Jürgen Stenzel
Friedensstraße 13
D-37083 Göttingen
Tel.: ++ 49 / 551 / 531-49 93
E-Mail: Stenzel.Goe@t-online.de
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Erich Arendt, Kritische Werkausgabe
DFG-Projekt

Die Kritische Werkausgabe wird seit dem 1. Oktober 1998 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Am 30. Juni 2000 wurde auf einer Arbeitstagung der Faculteit der Letteren an der Universiteit Utrecht (Prof. Dr. Ton Naaijkens) das Projekt von Manfred Schlösser vorgestellt. Zu Arendts 100. Geburtstag am 15. April 2003 erschienen die ersten beiden Bände (I: Gedichte 1925-1959 und II: Gedichte 1960-1982) im Agora-Verlag Berlin.

Martin Peschken arbeitet parallel an einer produktionsästhetischen Dissertation mit textgenetischer Untersuchung von Arendts Ägäis-Gedichten (betreut von Prof. Dr. Gert Mattenklott). Mit diesem Promotionsvorhaben ist er Stipendiat am DFG-geförderten Graduiertenkolleg Praxis und Theorie des künstlerischen Schaffensprozesses an der Universität der Künste Berlin.

Projektleitung:   Prof. Dr. Gert Mattenklott
 
Adresse:   Erich Arendt, Kritische Werkausgabe
Arbeitsstelle am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft
Hüttenweg 9
D-14195 Berlin
 
Editoren (Band I und II):   Manfred Schlösser und Martin Peschken
Herausgeber:   Manfred Schlösser
Grunewaldstraße 53
D-10825 Berlin
Tel.: ++ 49 / 30 / 854-53 72
 
Ausführliche Informationen: Beschreibung des Projekts von Martin Peschken, martin.peschken@gmx.de.
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Hanns Eisler Gesamtausgabe (HEGA)
DFG-Projekt

Die Hanns Eisler Gesamtausgabe (HEGA) verfolgt die Absicht, sämtliche erreichbaren Kompositionen, Briefe und Schriften der Öffentlichkeit in wissenschaftlich angemessener Form vorzulegen. Sie versteht sich als historisch-kritisch und zielt darauf ab, die Wandlungen der Kompositionen und Schriften als deren Geschichte darzustellen und auf diese Weise die verschiedenen Fassungen als Zeugnisse unterschiedlicher ästhetischer und zeitgeschichtlicher Positionen kenntlich zu machen. Die HEGA erscheint im Verlag Breitkopf & Härtel, Wiesbaden u. a.

Vorwort zu den Bänden der Hanns Eisler Gesamtausgabe von Prof. Dr. Gert Mattenklott und Prof. Dr. Christian Martin Schmidt.

Projektleitung:   Prof. Dr. Gert Mattenklott
Prof. Dr. Christian Martin Schmidt
 
Adresse:   Arbeitsstelle Hanns Eisler Gesamtausgabe (HEGA)
Habelschwerdter Allee 45
Raum JK 28/213
D-14195 Berlin
Tel.:   ++ 49 / 30 / 838-526 54
Fax: ++ 49 / 30 / 838-567 49
E-Mail: hega@zedat.fu-berlin.de
 
Ansprechpartner/in:   Dr. Thomas Ahrend
Dr. Tobias Faßhauer
Dr. Maren Köster
Peter Deeg

Ausführliche Informationen: http://www.hanns-eisler.com/HEGA2.HTM.
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Diskurs des Sehens in der literarischen Moderne
Thyssen-Projekt

Projektleitung:   Prof. Dr. Joachim Küpper
 
Adresse:   Thyssen-Projekt „Diskurs des Sehens in der literarischen Moderne“
Dr. Bettina Rommel
Institut für Romanische Philologie
Habelschwerdter Allee 45
Raum KL 23/111
D-14195 Berlin
 
Tel.:   ++ 49 / 30 / 838-511 90
Fax: ++ 49 / 30 / 838-514 80
Ansprechpartner/in:   Prof. Dr. Joachim Küpper
Dr. Bettina Rommel, rommel@zedat.fu-berlin.de
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Aktuelle Forschungsprojekte der Mitarbeiter/innen des Seminars für AVL

(Auswahl)

Oliver Lubrich   - Alexander von Humboldt – Forschungs- und Editionsprojekt.
- Reiseberichte über Nazi-Deutschland – Editionsprojekt.
 
Dr. Sabine Mainberger   Forschungsprojekt „Konjunkturen der geschwungenen Linie. Stationen einer Faszinationsgeschichte“.
 
Prof. Dr. Winfried Menninghaus   Arbeit an einem Buch über „Hölderlins sapphische Gedichte“.
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Herausgeberschaften

POETICA. Zeitschrift für Sprach- und Literaturwissenschaft

Die Zeitschrift POETICA erscheint halbjährlich im Wilhelm Fink Verlag. Der Umfang pro Jahr beträgt ca. 500 Seiten.

Herausgegeben wird die Zeitschrift von Prof. Dr. Joachim Küpper.

Mitherausgeber sind:

  • Prof. Dr. Erika Greber (Slavistik und Allgemeine Literaturwissenschaft),
  • Prof. Dr. Winfried Menninghaus (Germanistik und Allgemeine Literaturwissenschaft),
  • Prof. Dr. Glenn W. Most (Klassische Philologie),
  • Prof. Dr. Ursula Peters (Mediävistik),
  • Prof. Dr. Manfred Pfister (Anglistik).

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Romanistisches Jahrbuch

Das Romanistische Jahrbuch (RJb) ist die einzige Fachzeitschrift, die regelmäßig über die Vertretung der romanistischen Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaft an den Universitäten Deutschlands und Österreichs informiert und neben den angenommenen Dissertationen und Habilitationen auch die an deutschsprachigen Universitäten in Bearbeitung befindlichen Dissertationsprojekte systematisch erfaßt.

Herausgeber des Romanistischen Jahrbuches sind Prof. Dr. Andreas Kablitz, Prof. Dr. Bernhard König, Prof. Dr. Margot Kruse, Prof. Dr. Joachim Küpper, Prof. Dr. Christian Schmitt und Prof. Dr. Wolf-Dieter Stempel.

Ausführliche Informationen: http://www.degruyter.de/rs/274_5342_DEU_h.htm.

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arts et sciences en recherche transversale Erkundungen in Kunst und Wissenschaft

Das europäische Jahrbuch Transversale wird herausgegeben für die Deutsch-Französische Hochschule in Verbindung mit der Université Sorbonne Nouvelle – Paris 3 und von einem interdisziplinären, deutsch-französischen Beirat begleitet.

„arts et sciences en recherche transversale Erkundungen in Kunst und Wissenschaft“ ist ein Jahrbuch und eine Internetplattform, die aktuelle Forschungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften mit jungen Positionen der Literatur und der bildenden Kunst verbinden. Transversale betrachtet Wissen hierbei als einen dynamischen Prozeß, ermutigt zu experimentellen Darstellungsformen und setzt stärker auf Differenzierung der beteiligten Disziplinen sowie auf den Eigensinn europäischer Wissenschaftstraditionen als auf die Nivellierung ihrer produktiven Unterschiede.

In dieser Konstellation trägt Transversale zur Erkundung eines europäischen Wissensraums bei: Die Diskussion des jeweiligen Themas des im Wilhelm Fink Verlag (München) und in den éditions MSH (Paris) erscheinenden Jahrbuchs wird im Rahmen von Veranstaltungen und auf den Webseiten von www.transversale.org fortgesetzt. Ausgehend von deutschen und französischen Beiträgen sind gerade auch junge Künstler und Wissenschaftler aller europäischen Länder eingeladen, Bausteine einer Kulturpoetik Europas zu erarbeiten.

Mitherausgeber von Transversale am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft ist Franck Hofmann, Berlin und Lille (gemeinsam mit Kerstin Hausbei, Paris, Nicolas Hubé, Strasbourg und Paris, und Jens E. Sennewald, Paris). Auch Oliver Lubrich steht als kooperierender Partner der Herausgeber am Seminar für Anfragen zur Verfügung.



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