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Modul AVL 232a
16411 PS   Gert Mattenklott
Verstummen und Verschweigen als literarische Motive
Di 10.00-12.00 Uhr – Beginn: 15. April 2008
Habelschwerdter Allee 45, KL 29/209

Literatur als Kunst ist ein Unterbrechen der geläufigen Kommunikation, die in ihr zum Verstummen gebracht wird. Insofern ist das Verstummen nicht nur ein Motiv unter anderen in der Literatur, sondern diese beginnt mit dem Ausschluss des "Geredes" (Heidegger). Eine literarische Tradition, die von Hölderlin, Flaubert und Nietzsche, Lautréamont und Mallarmé über Rilke, Kafka, Char, Celan und Blanchot reicht, hat diesen Modus der Sprache auf paradoxe Weise reflektiert. Texte dieser Autoren bestimmen in historischer Abfolge den Verlauf des Seminars.




Literaturliste und Seminarplan als doc.

 


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